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Mein Weg führte mich aus einem fruchtbaren, wunderschönen, konfliktvollem Land - voller Träume nach Frieden - in die Schweiz und zu mir selbst, um den inneren Frieden wieder zu finden.

Nach 23 Jahren in der Schweiz, Familienzeit, Ausbildungen, Scheidung, Krankheiten und immer wieder neuen Aufstehens, führte mich das Leben zu meinem Kriegstrauma (von 1967).

Ich war so fixiert auf den Wunsch nach äusserem Frieden, bis zur Verzweiflung, und befand mich ständig in Opfer-Täterrollen gefangen.

So habe ich  mich entschieden, mich zu lösen von  alten Glaubenmustern und Strukturen und entdeckte, dass der Kampf in meinem eigenen Inneren statt findet.

Durch Rückzug und eine intensive  Zeit von Meditation  erlebte ich  eine  klare Führung. Der innere Frieden fing an, sich zu zeigen und zu entfalten, er ist unabhängig von äusseren Konflikten. Meine Lebensqualität hat sich verändert, und das Thema „innerer Frieden – mit mir selbst“ ist zu meinem neuen Anker  geworden. Ich bin mir bewusst, dass das für mich eine lebenslange Aufgabe ist.

Somit veränderten sich mein Lebenssinn, meine Lebenseinstellung und meine  Arbeitshaltung.

Ich lebe heute mit mehr Lebensfreude und Inspiration.

In der Gruppe möchte  ich, dass wir den Kontakt zu unserem inneren Frieden finden und stärken. Dieser Zustand ist unsere Natur, und auf diesem Boden können wir  unsere Gefühle zulassen und neu(e) Kraft darin entdecken. Ehrlich sein mit uns selber, konfliktfähiger sein, liebesfähiger sein, auch wenn es uns ein wie ein Paradox  scheint.

wie ist das, mit diesem Paradox zu leben?

Mirjam