Friedensarbeit im Alltag

 

Eine Geschichte die das Leben schreibt, führt zu meiner Vision zurück. Diese teile ich gerne mit euch.

 

Irgendwann mal im Sommer 2010 habe ich in der Zeitung gelesen, dass eine Frau aus Ägypten zu uns nach Bern kommt. Sie hatte dem Mut ein Buch zu schreiben und somit ein Tabu zu brechen als Frau in ihrer Heimat. Etwas hat mich berührt und gerufen diese Frau zu treffen.

 

Sie war humorvoll in ihren Erzählungen und hat mein Herz erobert, mich auch ermutigt. Ich fasste meinen Mut zusammen und ging zu ihr am Schluss ihrer Lesung  und sagte: „ Ich möchte mich bei dir bedanken, dass du so mutig bist über das Thema Intimität hinter den Kulissen zu schreiben und es so an die Öffentlichkeit zu bringen. Ich bin in Israel aufgewachsen und ich mag mich noch erinnern, als wir Krieg miteinander hatten. Ich war noch sehr jung, 4 Jahre alt erst. Danach hatten wir Ruhe miteinander. Es ist schön, ich bin sehr berührt von dir und hoffe, dass dein Mut mich inspiriert in meinem Schreiben für die Öffentlichkeit.“

Sie hat mich gesegnet und gesagt: „Ich wünsche dir Mut für dein Schreiben und ganz viel Erfolg mit deinem Buch“. Ach, das tat meinem Herzen gut.

Das war eine Umkehrung für mich, so eine, die das Leben gerne für uns macht ,wenn wir es zulassen.

 

Ich verabschiedete mich von ihr, mein Herz war zufrieden. Und gleich danach wurde mir Dara vorgestellt. Er kam aus Syrien als Flüchtling, er macht Musik. Genau, sagte ich: „Ich habe mal Musiker gesucht aus dem Orient, dem arabischen Raum, für ein Friedensprojekt“. Wow, das läuft wie von selbst, dachte ich mir.

Ich verstand: Unsere echten Wünsche ziehen an und kreieren die Umstände damit sie in Erfüllung gehen.  

 

Dara und ich waren uns auf Anhieb sympathisch und haben uns kurz danach getroffen, um zusammen zu musizieren. Weiter ging es so, dass Dara meine Schwemmholz Kreationen gesehen hat und er war sehr berührt. Spontan hat er mir das Angebot gemacht, mein Schmuck in seinem Schaufenster auszustellen.

So hat ein unerwartetes  Angebot meine Vision noch mal liebevoll berührt und zum Leben geweckt.

 

Wir freuen uns beide euch zum Tag der offenen Türe von Dara’s Coiffeur Geschäft und meiner Ausstellung einzuladen, um mit uns zu feiern.

 

Diese Zusammenarbeit ist bedeutungsvoll für uns beide. Sie konfrontiert uns mit unserem Schicksal. Dara als Flüchtling aus Syrien und ich als Auswanderin aus Israel. Sie verbindet uns mit einem tiefen Wunsch nach Frieden und mit dem Handeln - für den Frieden.

Wie Schwemmholz sind wir hierher geführt worden, unsere Wurzeln verlassen und ein neues Leben angefangen, vor vielen Jahren.

Diese Begegnung ist heilsam für uns beide. 

Bern, 2009

 

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